welche träume hast Du verfolgt weil sie realistisch schienen?
was würdest Du tun wenn jemand eine erklärung verlangen würde?
wohin zieht es Dich wenn Du Dich gehen lässt?
sie hat die farbe von gedanken die fertig gedacht sind.
von momenten kurz nach dem erwachen, wenn die träume noch sitzen wie morgentau.
sie ist hier und dort – sie lebt genau im übergang, in der schwelle zwischen zwei zuständen, die beide wahr sind.
sie berührt die fantasie, und dirigiert sie.
in ihrer nähe entfaltet sich etwas spielerisches im geist – kindisch, und offen.
die weite des alltäglichen denkens weitet sich.
grenzen zwischen dem möglichen und dem unmöglichen werden schärfer, auf eine angenehme, fast beglückende weise.
Du lebst in einer welt die viel von Dir will.
diese farbe will alles.
sie ist einfach da, wie ein freiraum der bedingungen stellt.
in ihr darf Deine seele abschweifen, träumen, sich neu erfinden weil jemand fragt wozu.
heilung geschieht hier im traumhaften – in dem was Du Dir erlaubst zu wünschen indem es sofort gerechtfertigt werden darf.
zwischen zwei wolken fand jonas eine tür aus lauter morgenluft.
er trat hindurch und die welt wurde weich, dehnbar, offen wie ein satz der auf antwort wartet.
sein innerstes zeigte ihm ein bild: er selbst, als kind, der zum ersten mal einen schmetterling beobachtete.
alles begann hier.
„ich lasse meine seele wandern – sie weiß den weg."