wo in Deinem leben darf etwas einfach wachsen, und gefestigt werden?
was fühlt sich in Dir gerade lebendig an, auch wenn es klein ist?
welcher boden trägt Dich, auch wenn Du ihn klar siehst?
es ist das atmen zwischen zwei atemzügen – saftig, still und voller versprechen.
eine stille, die wächst, und einfach ist.
Du spürst etwas unter den sohlen, das älter ist als gedanken.
diese schwingung berührt jenen ort in Dir, der weiß, wie man wartet.
sie lädt das nervensystem ein, sich zu strecken wie ein halm im wind – nach oben drängen, und einfach sein.
eine sanfte erinnerung: wachstum braucht zeit.
hier darf das, was in Dir schläft, langsam auftauen.
diese farbe ist eine einladung, ein empfang.
sie spricht zu dem teil in Dir, der weiß, dass er wurzeln hat – und flüstert: Du bist bereits getragen.
der boden ist geschenkt.
das lebendige in Dir kennt seinen weg, auch wenn Du ihn klar siehst.
theo lag im gras, das ihn warm hielt wie eine alte freundschaft.
das leuchten ringsum war satt und lebendig, geerdet und froh.
eine biene summte vorbei wie ein gedanke.
er atmete und spürte: das leben braucht boden, und der boden ist genug.
„ich bin verwurzelt und darf trotzdem wachsen."