wann hast Du zuletzt etwas getan, nur weil es Dich freut?
wo hält Dich ernst davon ab, Dich dem leichten anzuvertrauen?
was würde in Deinem leben aufblühen, wenn Du Dir mehr freude erlaubst?
es ist wie das erste lachen nach einem langen winter.
diese schwingung kennt grenzenlose weite – sie breitet sich aus, weil sie frei agiert.
Du spürst, wie der brustkorb sich weitet, noch bevor Du weißt, warum.
sie hebt die stimmung, in ihrer reinen wahrheit.
die wahrnehmung weitet sich, ähnlich wie draußen nach einem langen tag drinnen – plötzlich hat die welt wieder horizonte.
kreatives denken erwacht, verbindungen entstehen spielerisch.
das herz öffnet sich für möglichkeiten, in freier entfaltung.
diese farbe erinnert daran, dass freude ein naturrecht ist, ein naturzustand.
für jene, die sich an ernste dinge gewöhnt haben, kann sie zunächst fast zu hell wirken.
aber das ist eine einladung.
sie lädt ein, sich dem leichten anzuvertrauen – als heimkehr.
wer sich erlaubt zu strahlen, gibt allen licht.
im gegenteil: das leuchten ist ansteckend.
mira trat durch eine tür, die eigentlich ein fenster war, und die welt dahinter war aufgegangen wie ein versprechen.
ein kind saß auf einer wolke und aß marmelade aus der luft.
»du strahlt«, sagte das kind.
« »alles um dich«, sagte es.
sie verstand: freude braucht keinen grund – sie ist selbst der grund.
„ich darf leuchten, in meiner eigenen wahrheit."