wo in Dir lebt eine wärme, die Du immer gezeigt hast?
was trägt Dich, wenn Du selbst noch tragen kannst?
welche stille in Dir riecht noch nach erde und glut?
etwas in Dir kennt diesen ton – er liegt zwischen glut und staub, zwischen dem letzten licht des abends und der erde nach dem regen.
er ist voller ruhe.
er wartet.
er hält.
diese stimmung wirkt wie ein inneres ankommen – in der verbundenheit, sondern in dem moment, wenn man die schuhe auszieht und den boden unter den füßen spürt.
sie berührt jene teile in Dir, die müde sind vom leuchten, und erinnert sie daran: Du darfst auch dunkel sein, auch warm, auch in entfaltung.
es gibt eine art von wärme, die innehält – sie hält einfach aus.
diese farbe trägt das in sich: das beharrliche dasein einer alten substanz, die vertraut, ob Du stark bist.
sie hat die geduld von jahrzehnten.
sie kennt den unterschied zwischen verharren und verwurzeln.
wenn Du in ihr ruhst, spürst Du vielleicht: Du darfst brennen, um zu wärmen.
Du musst nur da sein – tief, echt, klar.
die töpferin formte den ton bei einem licht, das an gebrannte erde erinnerte.
das material widerstand und gab nach, beides zugleich.
sama verstand: so war sie auch.
geformt durch hitze, durch druck, durch berührung.
in der wärme dieses augenblicks hielt sie das fertige gefäß hoch und sah darin das abbild einer seele, die durch feuer gegangen ist.
„ich halte mich, auch wenn alles licht noch fällt."